Atelier, Überlingen

Auszeichnung "Das Goldene Haus" und “Auszeichnung Guter Bauten"

Der Bebauungsplan ließ nur eine sehr kleine zu bebauende Fläche zu. Der Umbau des Gebäudes hatte in sehr kurzer Zeit zu erfolgen, da das Haus bewohnt und der Garten gepflegt war. Ein quaderförmiges Volumen wurde auf der Südost-Seite des Altbaues mit einem Verbindungsteil angebaut. Die Nutzflächen verteilen sich auf 3 Ebenen,wobei das Maleratelier aufgrund seiner Dimension eine zentrale Lage einnimmt. Nach außen zeigt der Baukörper seinen ruhigen, verschlossenen Charakter, im Inneren und zum Altbau hin löst sich jedoch die monolithische Form in strukturelle Elemente auf. Der Erweiterungsbau verbindet sich in einer Art Metamorphose mit dem Altbau ohne seine Eigenständigkeit aufzugeben. Blickbeziehungen zwischen Alt und Neu und der Umgebung unterstützen dieses dynamische, räumliche Konzept. Außen wurde patiniertes Kupferblech angebracht, um die Massivität zu unterstreichen – innen, wo der Körper einen offenen dynamischen Charakter hat, wurden Holzelemente verwendet. Um eine schnelle Bauzeit zu ermöglichen hat man das Gebäude im hohen Grade vorgefertigt und in nur wenigen Wochen vor Ort zusammengefügt.

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